3.2 Gleichschaltung



Polizei und SS


 

-Enlassungen: 07.04.1933 Gesetz zur "Wiederherstellung des Berufsbeamtentum"
(Beamten, die nichtarischer Abstammung (Juden)nd oder dem Staat keinen politischen Rückhalt geben können, werden in den Ruhestand versetzt)

- politischen Willen der NSDAP auch mit Gewalt durchsetzen, Gegner der Diktatur einschüchtern oder ausschalte

- wegen politischer Bedeutung der Polizei für den NS-Staat musste die Polizei stärker von der Partei kontrolliert werden. Hitler übertrug Heinrich Himmler, Führer der SS (Schutzstaffel) diese Aufgabe.

- Nach der Mordaktion gegen den SA-Führer Röhm im Juni 1934 wurde die SS aus der SA ausgegliedert.

    →SA verlor an Einfluss.
- Die Gestapo (geheime Staatspolizei) verbreitete Angst, durch Anordnung von Schutzhaft in Gefängnissen, Arbeitserziehungs- und Konzentrationslagern, durch brutale Folter, sowie durch Ermordung Gefangener.
Ab 1936 ist der Chef der SS Heinrich Himler gleichzeitig Chef der gesamten Polizei in NS - Staat.


Schule

-Enlassungen: 07.04.1933
Gesetz zur "Wiederherstellung des Berufsbeamtentum"
(Beamten, die nichtarischer Abstammung
sind oder dem Staat keinen politischen Rückhalt geben können, werden in den Ruhestand versetzt)

- Alte Schultypen werden beseitigt (Konfessionsschulen) und Gemeinschaftschulen werden eingefürt um den kirchlichen Einfluss zu veringern.

-Lehrpläne werden auf die Ideologie angepasst. Erziehng im Sinne des NS. (Aufgabe: Jugendliche mit dem Geist des Nationalsozialismus zu erfüllen und sie zu Vorkämpfern der neuen Weltanschauung zu machen): Rassismus und Nationalismus






Staat und Parteien

 

-Landtage und Reichsrat aufgehoben, Rreichstatthalter (NSDAP) anstatt gewählte Landesregierung

-Verbot von SPD und KPD 1933, die anderen Parteien lösen sich daraufhin auf. Es wird ein Gesetz gegen die Neubildung von Parteien gemacht.

-Die sowieso schon monarchistisch gestimme Justiz und Bürokratie wird durch das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamzentums" (07.04.1933) weiter ausgesiebt, sodass nur noch Nationasozialisten vorhanden sind. Die rechtslastigkeit der Richter in der Weimarer Zeit zeigt sich in folgender Statistik:



Gewerkschaften

-Für Hitler stellen die Gewerkschaften eine potentielle Gefahr dar.
-Am 1. Mai führte die NSDAP den "Tag der Arbeit" als Feiertag ein, um die Gewerkschaften in Sicherheit zu wiegen.
-Am 2. Mai wurden dann unerwartet die Gewerkschaftshäuser gestürmt und ausgeräumt. Die Führer wurden festgenommen
-
Alle Arbeitnehmer werden in die Deutsche Arbeitsfront eingegliedert.
- Treuhänder der Arbeit  (NSDAP) bestimmen Arbeitsbedingungen und Löhne



Jugend

Die ganze Jugend war zu Zeiten des Nationalsozialismus durch ein in der Hitlerjugend zusammengefasst.
Ebenfalls durch ein Gesetz wurde gesichert das die Erziehung der Hitlerjugend (außer in Elternhaus und Schule) in der Hand der Nationalsozialisten war.
--> Die Jugend war volkommen in Händen des Reichsjugendführers, also in den Händen der Nationalsozialisten.
--> von 10 bis 14 sind die Kinder verpflichtet in das deutsche Jungvolk zu gehen, von 14 bis 18 in die Hitlerjugend.

Für die Jugendlichen in der HJ selbst war es anfangs noch lustig und wahrscheinlich auch spaßig, sie waren mit Freunden zusammen und konnten Spiele machen.
Doch zur Endphase des Krieges wurden Kinder aus der HJ in den Krieg geschickt.


Reichswehr


Die Reichswehr ist nicht nur das wichtigste Instrument im Kampf gegen andere Rassen und Nationen, sondern war sie auch in der Lage gegen die NSDAP zu putschen.
die Gleichschaltung verlief eigentlich reibungslos:

→ die Reichswehr unterstützt die DNVP, mit deren Macht Hitler an die Macht kam.
→die erhofften sich von Hitlers Ankündigungen eine nahtlosen Fortsetzung der imperialistischen Außenpolitik des Kaiserreiches.
→Berufssoldaten und Offiziere dachten oftmals nationalistisch, Hitlers Propaganda entsprach deren Einstellungen.
→Hitler versprach Aufrüstung und trieb das Militär voran. Dadurch steigert er dessen Selbstbewusstsein und dessen Dankbarkeit
→Die Einführung der Wehrpflicht 1935, steigert das Selbstwertgefühl der RW und eröffnete ganz neue Karrieremöglichkeiten. (Viele neue Stellen wurde von den Parteigängern der NSDAP besetzt)
→Nach Tod Hindenburgs spielt der Eid auf den Führer eine große Rolle (der heilige Eid des unbedingten Gehorsams)

Als Hitler im Oktober 1937 bei der Hoßbach-Protokoll-Sitzung seine Kriegspläne offenbarte, gab es vereinzelt Widerspruch z.B. äußerten der Kriegsminister von Blomberg und der Oberbefehlshaber des Heeres von Fritsch gut gemeinte Warnungen, darauf hin wurden sie aus ihrem Amt entlassen, da Hitler keinen Widerspruch duldete.
1938 trat auch der Chef des Generalstabes des Heeres, Ludwig Beck, zurück.
Doch all das konnte den Krieg nicht verhindern.





















Kultur

 


 


18. Mai 1933 Bücherverbrennung an Universitäten

 Zwangsmitgliedschaft in Reichskulturkammer. - Unliebsame Künstler sind ausgeschlossen. 

 Kunst und Kultur im Dienst der staatlichen Ideologie: Rasse, Kampf, Führerprinzip,  Volksgemeinschaft


 


 


 


 


 


 

 Rechtfertigung:

 §1
 Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda wird beauftragt und  ermächtigt, die Angehörigen der Tätigkeitszweige, die seinen Aufgabenkreis   betreffen, in Körperschaften des öffentlichen Rechts zusammenzufassen.

 §2
 Gemäß § 1. werden errichtet: 1. eine Reichsschrifttumkammer, 2. eine  Reichspressekammer, 3. eine Reichsrundfunkkammer, 4. eine Reichstheaterkammer, 5. eine Reichsmusikkammer, 6. eine Reichskammer der bildenden Künste [...]
[...]

§5

Die im § 2. bezeichneten Körperschaften werden gemeinsam mit der vorläufigen Filmkammer, die den Namen Reichsfilmkammer erhält, zu einer Reichskulturkammer vereinigt. Die Reichskulturkammer steht unter der Aufsicht des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda.

 

4. Medien und Presse

Der Ansprich des NS-Regimes, alle Bereiche des öffentlichen wie des privaten Lebens mit nationalsozialistischen Ideologie zu durchdringen, erstreckte sich auch auf das Religiöse.
Da 95% der Deutschen zu eine der beiden Kirchen gehörten (62,7% protestantisch; 32,5%katholisch) und Hitler auch diese Leute ansprechen und von sich überzeugen wollte, brauchte er zur Machtergreifung 1933 die Zustimmung der Kirchen. Die nationalsozialistische Machtergreifung Hitlers wurde zunächst positiv aufgenommen. Bereits ab 1932 existierte die "Glaubensbewegung der Deutschen Christen", welche eine Vereinigung protestantischer Nationalsozialisten war. Durch die Hilfe Hitlers und heftiger Propaganda gewannen sie am 23.Juli 1933 die Kirchenwahlen. Somit hatten sie das Recht fast alle Bischöfe in den neu erbauten, einheitlichen Reichskirchen einzusetzten.
Am 27. September 1933 wurde Hitlers "Vevollmächtiger für die Angelegenheiten der evangelischen Kirche"  Ludwig Müller zum Reichsbischof, welcher die Einführung des Führerprinzips (->Hitlerjugend) und die Durchsetztung des Ariergraphen verursachte.
Da dies zum Protest vieler Leute führte setzte sich der Pfarrer Martin NIemöller dafür ein und bildete den "Pfarrernotbund". Dieser war die Wurzel der Bekennenden Kirche welche 1934 entstand. Sie stellten sich gegen das NS-Regime und leisten Widerstand. Dies fefiel Hitler natürlich nicht und begann und der Verfolgung der Bekennenden Kirche.

Die katholische Kirche in Deutschalnd war in den Jahren 1930 bis 1933 mehrafch als Kritiker des Nationalsozialismus aufgetreten. Nachdem sich jedoch Hitler mehrmals kirchenfreundlich äußerste und in seiner Reichserklärung 1am 23. März 1933 die beiden großen Kirhcen als " wichtigste Faktoren zur Erhaltung des Volkstums" bezeichnete, nahm die katholische Kirche ihre heftigen Kritiken zurück. Im April 1933 erstellte die deutsche Regierung ein Reichskonkordat mit dem Vadikan, welches am 20.Juli 1933 unterzeichnet wurde. Bereits 1935 begann Hitler katholische Geistliche wegen nichtigen Gründen zu verfolgen. Viele zahlreiche Geistliche fllücheten ins Ausland.



Gleichschaltung der Gesellschaft

Es gab ein sehr zielgerichtetes System der NSDAP, das die Jugend schon früh an die NSDAP gewöhnte. Das Ziel war, dass die Kinder schon von Anfang an so dachten, wie es die NSDAP wollte. Kinder unter 6 Jahren lebten in ihrem Elternhaus. Die Jungen wurden schon mit 10 Jahren teil des Jung Volkes und die Mädchen teil der Jung Mädel. Somit wurden sie schon früh mit den Parolen der NSDAP bekannt gemacht. Die Hitlerjugend bzw. Bund Dt. Mädel begann für die Jungs und Mädchen ab 14. Die Jungs wurden ans Militär gewöhnt. In den Arbeitsdienst traten Männer wie Frauen im Alter von 18 Jahren. Frauen ab 21 wurden als Erhalterin des Volkes bezeichnet. Die Männer hingegen wurden zur Reserve wie zur Landwehr einbezogen. Sie mussten das tun, was die NSDAP vorschrieb und durften ihren eigenen Intressen nicht nachgehen. Das ganze System war ein wichtiges Mittel zur Machtsicherung der NSDAP.


Zusammenfassung der Gleichschaltung:

Die NSDAP hatte von Anfang an ein festes Ziel: die Bevölkerung so umzuprogramieren, dass sie der Ideologie Hitlers entspricht. Sie hatten an allen erdenklichen Stellen angesezt um ihr Ziel zu erreichen. Hitler war, wie man heute sihet, sehr erfolgreich und hat es geschafft die Menschen zu manupolieren und unter seine Macht zu bringen, ohne das sie es merken. Wie sollten sie auch merken?; sie kannten kein anderes Denken. Die "Liebe" zum Staat wurde ihnen von klien an eingetrichtern und klar gemacht. Jede, der auch nur im Ansatz wagte diese Ideologie zu bezweifeln war einersets ein Außenseiter, weil er sich von dem Denken der anderen abhebte und andererseits wurde er/sie sofort "abgeschafft". In allen Strukturen, egal ob in der Kirche oder in der Schule, überall war der Mittelpunkt: Die Veehrung des nationalsozialistischen Staates. Bereits im Kindesalter wurden die Kinder herangezüchtet um später den "heiligen" Staat zu verteidigen.

z.B. eine Schulfibel










































































































Dies sind die Seiten einer Schulfibel. Geschickt schaffte es Hitler in Zusammenarbeit mit den anderen NSDAP Mitgliedern das Volk komplet auf die Ideologie zu beschränken, immer im Bezug auf Hitler.