Verlauf des 1.Weltkriegs
1914
Da das Deutsche Reich dieselben Interessen verfolgte wie Österreich-Ungarn beschlossen diese sich zu verbünden.
Deutschland wollte Russland besiegen und
Österreich-Ungarn das darunter liegende Serbien, was eine logische Schlußfolgerung aus dem Mord an ihren Thronfolgern war.
Das im Westen von Deutschland liegende Frankreich stand mit dem Deutschen Reich schon immer auf Kriegsfuß und war somit auf Seiten Russlands und Serbiens.
drei Tage später Russland.

Deutschland hatte den Plan über das neutrale Belgien in Frankreich einzumarschieren und die Franzosen zu besiegen. Jedoch gelang ihnen dieser Plan nicht. Nach einer Zeitverzögerung in Belgien konnte das deutsche Militär die Franzosen bis 50 km vor Paris zurückdrängen. Dann geschah jedoch etwas Unerwartetes. Alle französischen Soldaten wurden mit Taxis an die Grenze gebracht. Sie konnten so das Deutsche Reich abwehren ("Wunder an der Marne"). Danach begann der Wettlauf zum Meer. Beide Länder hatten die Idee den Gegner jeweils von oben zu umschließen.
Sie trafen aufeinander. Aus einem Bewegungskrieg wurde ein Stellungskrieg. Ein 700 km langes Schützengrabenlabyrinth zog sich am Meer bis an die Schweizer Grenze entlang.
Zur Entlastung Frankreichs griff Russland von der anderen Seite an mit dem Ziel das Deutsche Reich zu überrennen. Sie konnten bis nach Ostpreußen vordringen Das Deutsche Reich schlug Alarm. Der im Westen noch nicht beendete Krieg musste
unterbrochen werden. Deutschland gelang es bei der Schlacht in Tannenberg vom 26.8.1914 bis zum 30.8.1914 Russland unter der Leitung von Hindenburg und Ludendorf trotz Unterlegenheit zu besiegen. Die Angst in Ostpreußen wurde vorübergehend gestoppt.
(dunkelblau) Mittelmächte(blau) zu einem Späteren Zeitpunkt auf der Seite der Mittelmächte in den Krieg eingetreten
(hellblau) den Mittelmächten verpflichtet, abernicht auf deren Seite in den Krieg eingetreten
(braun) Entente cordiale
(hellbraun) zu einem Späteren Zeitpunkt auf der Seite der Entente cordiale in den Krieg eingetreten
(dunkelbraun) unter russischem Schutz
1915

Es hatte alle Eingriffsmöglichkeiten über die Seewege.
Anfangs wollte sich GB aus den Krieg heraus halten. Weil aber zu dieser Zeit das Deutsche Reich sehr stark war und GB natürlich das mächtigste Land bleiben wollte, schalteten sie sich ein.
Am 22.2.1915 begann ein uneingeschränkter U-Boot Krieg Seitens der deutschen Marine. Bei diesem Krieg wurde ein britisches Passagierschiff "Lusitania" von U 20 versenkt, wobei 120 amerikanische Passagiere umkamen. Das wiederum gab einen Konflikt mit den USA, welche vorübergehend nur eine Verwarnung an das Deutsche Reich aussprachen.
1916
Der im Westen noch ungeklärte Krieg musste weitergeführt werden. Die größte Materialschlacht begann. ("Schlacht bei Verdun")
Sie begann am 21.2.1916 und endete am 12.7.1916. GB sah die Not Frankreichs und schaltete sich ein. Dies war die größte und blutigste Schlacht des ganzen Weltkriegs. Die sogenannte Schlacht an der Somme ging vom 1.7.1915 bis zum 25.11.1915. Jetzt kämpften Frankreich und Großbritannien gegen das Deutsche Reich. Heftige territoriale Veränderungen gab es jedoch nicht. Es gab nur eine Verschiebung der Grenze um 10 Km zu Gunsten Britanniens.
1917
Anfang Februar 1917 begann das Deutsche Reich wiederholt einen uneingeschränkten
U-Boot Krieg wobei sie sich eine rasche Kapitulation von GB erhofften. Daraufhin schaltete sich die USA ein und erklärte dem Deutschen Reich am 6.4.1917 den Krieg. Damit hatte das Deutsche Reich eigentlich schon verloren. Die USA war zu mächtig und noch unbeschädigt.
Umso länger der Krieg ging desto schwächer wurden die Länder. Russland war das erste Land das kapitulierte. Am 7.11.1917 scheidet Russland aus dem Krieg aus. Der russische Zar muss abdanken. ("Oktoberrevolution").
1918
Am 3.3.1918 Unterzeichnet Russland den Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich wobei Russland 25% der Bevölkerung an das Deutsche Reich verlort.
Nun musste Deutschland alles auf eine Karte setzen, damit der Krieg beendet werden konnte. Die sogenannten Alliierten


Doch ob es beim ewigen Frieden bleibt??
Zusammenfassung des Kriegsverlaufs des ersten Weltkriegs
1914
- 28.6.: Attentat von Sarajewo
- 1.8.: deutsche Kriegserklärung an Frankreich
- 3.8.: deutsche Kriegserklärung an Russland
- 4.8.: Deutschland besezt neutrales Belgien
=> Kriegseintritt von GB
- 26.8. - 30.8.: Schlacht bei Tannenberg
(Deutschland gegen Russland)
- 6.8. - 12. 8.: Schlacht an der Marne („Wunder an der Marne“)
=> Wettlauf zum Meer
(Deutschland gegen Frankreich)
1915
- 22.2: Beginn des uneingeschränkten U-Boot Kriegs
(Deutschland gegen GB)
- 7.5: Versenkung des britischen Passagierschiffs („Lusitania“)
=> Konflikt mit USA
1916
- 21.2.- 21.7.: Schlacht bei Verdun (größte Materialschlacht)
(Deutschland gegen Frankreich)
- 1.7.- 25.11.: Schlacht an der Somme (größte, blutigste Schlacht)
(Deutschland gegen GB + Frankreich)
1917
- 6.4.: USA erklärt Deutschland den Krieg
- 7.11.: Russland scheidet aus dem Krieg aus („Oktoberrevolution“)
1918
- 3.3.: Unterzeichnung des Friedensvertrags in Russland
=> Russland verliert 25% der Bevölkerung
- 21.3.: „Michaelsoffesive“
(Alliierte gegen Mittelmächte)
- 11.11.: Abschluss des Waffenstillstands der Deutschen
- Bulgarien 30.9
- Türkei: 31.10
- Österreich- Ungarn: 3.11
Es dreht sich alles ums Kämpfen, Verlieren und Gewinnen. Doch wie sieht die Lage an der Heimatfront aus?
Hunger und Not
Wirklichkeit:
Alle Frauen und Kinder stehen auf der Straße und betteln nach etwas zu essen. Die Kinder schreien vor Hunger. Die schlechte Versorgung geht an die Gesundheit aller. Not herrscht im ganzen Land.
Propaganda:
In den Zeitungen wird den Menschen Mut gemacht. Es heißt, dass die Deutschen einen U-Boot Krieg anfangen müssten um um sich ihr Essen zu „erkämpfen“. Großbritannien sei schuld an der schlechten Versorgung.
Kinder im Krieg
Wirklichkeit:
Das Bild zeigt ein Waisenheim. Der Krieg hinterleiß 8 Millionen Waisen bzw. Halbwaisen.
Propaganda:
Die Kinder werden mit Waffen und der Hand gezeigt. Es heißt sie wollen sich ebenfalls auf den Krieg vorbereiten um ihr Land zu verteidigen. Sie fänden es ganz toll mit Waffen zu spielen und seien stolz auf ihre Väter.
Frauen im Krieg
Wirklichkeit:
Die Frauen mussten die Rolle des Mannes und ihre eigene übernehmen. Sie mussten den Haushalt meistern, die Kinder versorgen und zusätzlich in Fabriken Monition und Waffen herstellen. Die Arbeit in den Fabriken hatte zwei schwerwiegende Gründe:
1. Die Frauen mussten Geld verdienen um ihre Familie zu versorgen
2. Sie mussten Waffen und Monition herstellen um die Soldaten zu versorgen. Ohne Waffen - kein Sieg. Die Frauen hofften, dass ihre Männer bald wieder zurückkehren. Dies war aber leider nicht der Fall. Nach der Heimkunft der Männer übernahmen die Frauen meist wieder ihren alten Beruf.
Propaganda:
Die Frauen säßen zu Hause und seien stolz auf ihre Männer. Sie fänden es gut, dass diese sich so für das Land einsetzen.
Leben im Schützengraben
Wirklichkeit:
Die Männer sitzen Tage und Wochen lang in den Schützengräben. Schlechte Bedingungen gehen an die Kräfte der Soldaten. Aus rasch gebuddelten Löchern, zum Schutz der Soldaten, wurde ein zusammenhängendes Schützengrabensystem. Alles war schrecklich,. Aus angriffslustigen Soldaten wurden buddelnde Maulwürfe.
Propaganda:
Die Soldaten würden einen Krieg nach dem andren gewinnen. Sie hätten Spaß beim Kämpfen und wären stolz darauf ihr Land verteidigen zu dürfen.
Zusammenfassung:
Die Propaganda verschönerte alles, was eigentlich grausam war. Gründe waren z.B. die weitere Motivation der Frauen und Kinder. Zeitungsartikel mit Leerstellen, Bücher, die verboten wurden, nur Ausschnitte aus Bildern...